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Vorbericht

FC Edelsfeld – ASV Neustadt/WN

Edelsfeld (HSI). Am kommenden Samstag (Anstoß 14Uhr) erwartet die Frauenmannschaft zur letzten Partie vor der Winterpause den ASV Neustadt/WN am heimischen Hahnenkamm. Im Hinspiel  gelang dem Team ein nicht erwartetes, aber durchaus verdientes 2:2-Unentschieden. Aktuell belegt der FC Edelsfeld den fünften Tabellenrang, hat aber noch ein Spiel weniger auf dem Konto als die Konkurrenz, da die ausgefallene Partie gegen Siemens Amberg  erst im neuen Jahr nachgeholt werden wird. Neustadt liegt derzeit einen Platz vor der Fischer-Truppe auf Rang vier. Die Leistung gegen Nabburg in der ersten Hälfte war sicherlich die bisher schlechteste Halbzeit dieser Saison, während man aus Durchgang  zwei aber doch einige positive Ansätze mit in diese letzte Begegnung nehmen kann. Die Verantwortlichen des FC E hoffen nun darauf, dass das Team nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren kann und mit einem auch psychologisch wichtigen Erfolg in die  Pause geht. Der Kader dürfte gegen Neustadt auch wieder etwas besser besetzt sein, so dass sich die eine oder andere Alternative mehr bieten dürfte. Der Vergleich mit Neustadt findet wohl auf Augenhöhe statt, anders als in den Vorjahren, als  man meist wenig ernten konnte. Allerdings gelang dem FC Edelsfeld auch im Vorjahr zu Hause ein Erfolg über den ASV, mit 2:1 behielt man die Oberhand. Der Gast ist bekannt dafür, sehr resolut und kompakt zu agieren. Mit Stephanie Busl und Barbara  Schwab spielen auch zwei der erfolgreichsten Angreiferinnen der Liga im Neustädter Sturm. Die Erfahrung vieler Vergleiche aus den vergangenen fünf gemeinsamen Oberligaspielzeiten gibt vor, gerade diese Akteurinnen sehr eng und kompromisslos in Deckung  zu nehmen. Gelingt dies, stehen die Chancen im Prinzip sehr gut, das Spiel erfolgreich abzuschließen. Die Leichtigkeit im Edelsfelder Spiel hat in den letzten Wochen etwas gelitten, so dass die Mannschaft aktuell wieder verstärkt über den Kampf  ins Spiel finden muss. Die Schwankungen in der Leistungsfähigkeit des FC E ist nicht verwunderlich, mit gerade mal etwa 21 Jahren stellt der Gastgeber eines der jüngsten Teams in der Liga. Die Akteurinnen sollten sich wieder auf die eigenen Stärken  besinnen, nämlich im Defensivverbund sehr diszipliniert und taktisch klug zu agieren und im Spiel nach vorne wieder etwas mehr Risiko zu nehmen. Die Heimelf liegt immer noch absolut im Soll bezüglich der Saisonziele, daher ist auch gegen Neustadt  nichts zu verlieren. Einen Sieg vorausgesetzt könnte man im vorderen Mittelfeld überwintern und im Nachgang die restliche Saison doch sehr entspannt angehen. Trainer Karl Fischer hofft, dass ihm in dieser doch wichtigen Partie mit Cornelia Kemptner  und Kathleen Rubbo wieder zwei Stammspieler mehr zur Verfügung stehen werden, so dass so manche andere Leistungsträgerin wieder besser zur Entfaltung kommen kann.  


 
 
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